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Gründe für ein SWEAG Software Escrow

02.1 Generell

Die beteiligten Vertragspartner in einem IT-Projekt haben unterschiedliche Anforderungen bezüglich ihrer Sicherheiten. Während der Hersteller seine Technologie und sein Kernwissen schützen will, sucht der Anwender Sicherheit bezüglich langfristiger Verfügbarkeit dieses Wissens, um so seine Investitionen zu schützen. Ein Software Escrow bei der SWEAG trägt den Anforderungen beider Seiten in optimaler Weise Rechnung.

02.2 Ausfall des Herstellers

Bei einer Geschäftsübernahme hat das Softwareprodukt unter Umständen für den Übernehmer keine strategische Bedeutung mehr und kann deshalb in einen Dornröschenschlaf versetzt werden. Bei Geschäftsaufgabe, Tod oder Konkurs des Softwareherstellers ist nicht nur die notwendige Unterstützung, sondern auch der erforderliche Zugriff zu den benötigten Codes und Daten – insbesondere bei einer gewöhnlichen Depot- oder Schrankfachhinterlegung – nicht mehr gewährleistet und das Schicksal der Urheberrechte ungewiss. Indem die SWEAG fiduziarisches Eigentum an den ihr anvertrauten Hinterlegungsobjekten erwirbt, kann sie diese auch im Falle eines Konkurses des Softwareherstellers dem Anwender aushändigen. Er kann den Code hierauf nach Massgabe der entsprechenden Vereinbarung verwenden.

02.3 Projektstörungen

Massive Lieferverzögerungen, Nicht- oder Schlechterfüllung von Entwicklungen, Nichterfüllung von Wartungsverpflichtungen oder Eintritt des sogenannten „end of life“ eines Produktes können den weiteren Einsatz einer Software beeinträchtigen oder gefährden. Der Auftraggeber kann dem nur mittels Zugriff auf den Quellcode Abhilfe schaffen.

02.4 Vertragliche Forderungen

Der Softwarehersteller wird in zunehmendem Masse von Kunden oder Vertriebspartnern mit der Forderung nach Sicherheit konfrontiert. Gerade Grossbezüger wie etwa der Bund, die Schweizerische Informatikkonferenz, die Swisscom und weitere Unternehmen bzw. Organisationen verlangen in ihren allgemeinen Einkaufsbedingungen bei Eintritt bestimmter Ereignisse die Herausgabe des Quellcodes und zu deren Sicherstellung eine adäquate Quellcodehinterlegung. Bei wieder verwendbaren oder standardisierten Produkten will der Softwarehersteller verständlicherweise sein geistiges Eigentum schützen. Er ist nicht bereit, den Quellcode herauszugeben. Mit Hilfe der SWEAG-Dienstleistungen kann er solche Kundenwünsche dennoch einfach und rasch befriedigen, sei es durch individualisierte Hinterlegung für den betreffenden Kunden oder mittels Hinterlegung seines Standardproduktes zugunsten eines zahlenmässig unbestimmten und jederzeit erweiterbaren Kundenkreises. Die Professionalität einer solchen Hinterlegung spricht für die Seriosität eines Softwareherstellers.

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